Zoommy Tool - nonprofitmedia.de

Zoommy: Tool für Zwischendurch

Ich finde gerade den Post nicht, aber vor einiger Zeit hab ich über irgendeinen Feed (ich glaube, es war t3n) den Hinweis auf ein kleines Tool erhalten. Möglicherweise erinnert ihr euch. An diesem Tag habe ich Zoomy auf meinem Rechner installiert.
Um es kurz zu machen: Ich steh ja auf digitale Arbeitserleichterer. Und manchmal muss ich aufpassen, nicht das x-te GTD-Tool für viel Geld herunterzuladen. Und wenn die Dinger dann noch gut aussehen, dann ist es häufig geschehen. Bei Zoommy war das einfach, denn die Beta-Version kostete erst mal nix. Mittlerweile gibt’s die aktuelle Version für 3,99$ und sorgt erst mal für das Zücken der Kreditkarte.

Was ist gut an Zoommy?

Wer viel bloggt braucht gute Bilder. Die eigenen Bilder sind meist die besten, aber häufig geht’s halt nicht, weil nichts passendes am Start ist. Die üblichen Quellen sind gut, aber nicht mal eben zu durchsuchen. Zoommy ist eine kleine App, die teilweise recht bekannte oder auch eher unbekannte Fotostockarchive mit kostenlosen und ohne Login zu betrachtenden Fotos auf einen Blick darstellt. Klickt man auf ein Archiv, so stehen einem die Bilder Pinterest mäßig auf dem Bildschirm zur Verfügung. Ein Klick auf Download und das Bild landet in Höchstauflösung im Download Ordner des Rechners. Von dort aus kann man es dann weiter bearbeiten.

Der Vorteil ist, dass die Archive häufig bereits thematisch sortiert sind. Braucht man ein Essensfoto, so geht man direkt auf “Foodies First”. Zum Beispiel.

Zoommy Hardcopy - nonprofitmedia.de
Ein Blick auf die einfache Zoommy Oberfläche auf dem Mac.

Die Bilder sind grob nach Grundfarben sowie nach Dimensionen filterbar. Großartig. Die Fotos sind dazu flaggbar und man kann sich eine eigene Favoritenliste aufbauen. Per Klick gelangt man auch auf die Originaldatei. Die Bilder kommen in völlig unterschiedlicher, aber meist sehr hoher Auflösung auf den Rechner. Der Klick durch einen Kompressor wie compressor.io oder die Webspeicher-Funktion von Photoshop ist in der Regel obligatorisch.

Was ist nicht so gut an Zoommy?

Ein Nachteil ist der nicht vorhandene Hinweis auf die Lizenz des Bilds. Zoommy behauptet, dass alle Bilder eine Gemeinfreiheit besitzen oder nach CC0 lizenziert sind. Wenn man sich darauf verlässt, okay. Falls man lieber nachschauen möchte, so muss man halt bei jedem einzelnen Bild noch mal recherchieren. Ist halt so.

Zoommy steht nur auf Englisch zur Verfügung. Das ist allerdings bei einem bildorientierten Tool sehr verschmerzbar und imho nicht relevant.

Noch was: Auf Dauer kennt man die Bilder. Es wird beliebig. Ihr kennt das bei Stockfotos. Nicht alle Streams schicken regelmäßig neue Fotos ins Netz. Und auch manche Filter passen nicht unbedingt zur eigenen Website. So what? Es ist und bleibt ein tolles Angebot der Anbieter.

Achtung: Umsonst und kostenlos heisst nicht rechtsfrei!

Auch wenn die Bilder unter einer CC0-Lizenz zur Verfügung gestellt werden, so heisst dies nach deutschem Recht nicht, dass man sie einfach einsetzen darf und Schluss. Denkt bitte dran, auch in diesem Fall Hinweise und Credits auf den Erschaffer sowie die Lizenz zu machen.

Hier gibt’s die Zoommy App für kleines Geld.

Das Tool gibt’s außerhalb des goldenen Apple-Käfigs hier. (Dies ist kein Affiliate Link.) Zahlung via Kreditkarte oder PayPal. Aus irgendeinem Grund zog sich allerdings der Download sehr in die Länge, obwohl nur 41MB. Egal. Läuft.

Veröffentlicht von

Maik

Maik Meid ist freiberuflicher Fundraising- und Kommunikationsberater für Nonprofits.

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