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Der Kampf gegen das Image-Video

Warum sollten wir uns die Mühe machen unsere Seite mit eigenen Videos zu bestücken? Da ist es doch viel besser wir geben einmal Geld für einen Image-Film aus. Der sieht dann gut aus und hilft uns ja viel mehr als selbstproduzierte Videos.

Fundraisingtag NRW Maik Meid

Maik Meid am Stand beim Fundraisingtag NRW

Sinngemäß eine der Aussagen, die gestern auf dem Fundraisingtag NRW in Gelsenkirchen in unserem Workshop fiel. Und eigentlich sind wir auch selbst schuld. Schließlich haben Maik und ich unsere Teilnehmer dazu ermuntert uns mit Fragen zu löchern und uns zu widersprechen.
Klar, dass musste ja so kommen. Da erzähle ich seit 10 Minuten, dass ein teurer Imagefilm nicht das Allheilmittel für eine Organisation ist und dann das.
Ich schaue in die Runde und sehe das eine oder andere zustimmende nicken.

Schluss. Aus. Vorbei. Video tot.

Das sind meine ersten Gedanken. Nix vermittelt, die Teilnehmer haben nix gelernt und doch ist es eine Reaktion, die ich eigentlich erwarten musste.
Ich kenne das schon aus dem Workshop vom Vormittag. Auch dort gab es eine sehr kritische Teilnehmerin, die an verschiedenen Stellen ihre Meinung kundgetan hatte. Überraschenderweise vertritt die Teilnehmerin eine Agentur.
Und in dieser Eigenschaft macht sie genau wie Maik und ich ihren Job. Unser Seminar heißt:

10 Gründe für mehr Fotos Videos auf Ihrer Webseite

Und unsere These, dass man viele dieser Videos nach entsprechender Schulung selbst erstellen kann, dürfte auf den ein oder anderen Agenturvertreter bedrohlich wirken.
Doch die Realität ist oft eine andere. Klar, es gibt es genug Organisationen, die sich einen Etat für Videoproduktionen leisten können. Aber wenn ich in die Augen der Vertreterin des kleinen Tierschutzvereins sehe, dann sehe ich eben auch, dass es viele Organisationen gibt, die über keine großen Budgets verfügen.

Und genau darum geht es.

Mit entsprechender Weiterbildung oder Schulung sind gute Ergebnisse zu erzielen. Deswegen ist es gut und richtig, dass Maik und ich auch in Zukunft unsere Theorie vertreten. Und so werden wir auch in München uns wieder genau diesen Fragen stellen:

Ist der Aufwand ein eigenes Video zu produzieren für ein paar Klicks auf Youtube oder Facebook nicht viel zu hoch? Da muss sich jemand einarbeiten und dann werden die erste Versuche wahrscheinlich noch nicht mal ansehnlich….
Stimmt.

Aber was ist die Alternative? Nichts tun?

Oder auch gerne im Antworten-Bingo vertreten:
“Video steht für 2016 auf der Agenda.” “Viel Aufwand wenig Ertrag.” “Wir sind zuversichtlich, dass unsere Spender das nicht wollen.” “Video ist ein Kanal, den wir nicht/noch nicht bedienen müssen.”

Das hat man auch mal über dieses komische kleine Netzwerk mit einem weißen “F” auf blauem Hintergrund gesagt…

1 Antwort

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] machen. Jörg: Okay. Aber eine Sache noch dazu. Maik: Was denn? Jörg: Also im Blog, da hat Tobi die gleiche freche Schreibe wie Du. Maik: Na zwei Ruhrpotter halt. Wir sind hier so. Jörg: Ùnd seid ihr schon voll im […]

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